Diese Seiten wurden erstellt, um Ihnen einen Einblick in unsere Imkerei zu geben.

Sohn David mit unserem ersten Shwarm

Angefangen hat es im Mai 2001 mit einem Schwarm , der mir von einem bekannten Imker verkauft wurde.

Und da man auf einem Bein schlecht stehen kann, kaufte ich noch zwei Schwärme. Es waren Stecher der besten Sorte, aber davon ließ ich mich nicht abhalten. Ich holte mir einen zweiten Imker zur Begutachtung. Die Folge war, dass wir die Königinnen umweiselten, und mit der neuen Bienengeneration waren auch die Stecher weg.

Ich tat das einzig richtige. Ich suchte mir einen neuen Imkerpaten, dem ich heute noch immer vertraue.

Anschließend hatte ich das große Glück, im Internet die Seiten von Bienen und Imkerei im Internet zu finden.
Dank will ich auch dem Imkerverein Salzkotten sagen, der mir als Anfänger mit Rat sehr geholfen hat.

 

Nach der Abschleuderung im August und der Varroabehandlung mit anschließender Fütterung belegte ich dann meinen ersten Lehrgang (Honig) im Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech . Danach erfolgte die Einwinterung.

Einwinterung 2001

 

 

Anno 2002

Nach dem Winter hatte ich das übliche Anfängerglück: Drei Völker eingewintert, und drei Völker ausgewintert. Jetzt konnte der Frühling kommen, und mit ihm auch der Ausbau des Bienenstandes. Ich habe hier an meinem Wohnort das große Glück, an einer stillgelegten Kieskaule zu wohnen. Das Pollenangebot ist hier sehr groß. (Aber auch der Pollenflug)

Im Mai 2002 fing ich meinen ersten eigenen Schwarm . Es folgte auch noch Schwarm Nummer zwei, da ich noch keine Schwarmverhinderung betreibe. Es wurden erste Versuche mit Brutablegern gestartet. Dazu wurden den Völkern jeweils 2 Brutwaben (Eine mit jüngster Brut) entnommen und  von 2 Brutwaben noch Bienen abgekehrt. Vier Wochen später, bei der ersten Nachschau, sah ich zum ersten mal die selbst gezogenen Königinnen. Bis zum Herbst saßen sie dann auf 10 Waben.  Mit den 3 gebildeten Ablegern habe ich dann 5 Völker und drei Ableger eingewintert.

Anno 2003

In diesem Winter habe ich 50% meines Bienenbestandes verloren. Der Landesdurchschnitt  liegt in etwa gleich. Ich will aber sagen, dass ich 3 Ableger wahrscheinlich deshalb verloren habe, weil ich sie zu schwach eingewintert habe. Das Wirtschaftsvolk ist nach Meinung meines Imkerpaten an der Varroatose, nach Reinvasion, eingegangen. Ich habe diese Verluste leider unter Anfängerfehler verbucht.

Im Frühjahr dieses Jahres übernahm ich 1 Volk und 2 Ableger von einem Imker, der leider verstarb. Damit bekam ich auch meine ersten Segeberger Beuten in DN - Maß.

Zur Schwarmverhinderung wurden die sehr starken Völker geschröpft (Brutwabenentnahme). Ich fing auch an,  Drohnenwaben zu Schneiden.

Mit diesem Bienenbestand war ich nun in einer guten Ausgangslage, um zum ersten mal eine Zucht von Königinnen zu starten. Den Kurs zur Königinnenzucht besuchte ich am 24.05.2003 wieder im Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech . Referenten war Jürgen Ballof, Kreiszuchtobmann (Theorie) und Bertrand Degel (Praxis)

 

Mit 2 Brutwaben und ansitzenden Bienen beweiselte ich meinen selbstgebauten Schaukasten. Nachdem die Königin geschlüpft und begattet wurde, war es in diesem Sommer  ein Blickfang für Jung und Alt.

 

 

 

 

Für meinen ersten Versuch einer Zucht nahm ich ein 2 Zargen Volk als Pflegevolk,  dass umgeweiselt werden sollte. (stechfreudig) Es wurden von meinem bestem Volk 16 eintägige Larven umgelarvt. 24 Stunden später, bei der Kontrolle, waren alle 16 Zellen angeblasen (angenommen). Als am 5 Tag die gedeckelten Zellen gekäfigt werden sollten, musste ich leider feststellen, dass eine fremde Königin zugeflogen war. Es waren alle Zellen ausgeräumt worden.

Also wurde der zweite Versuch gestartet. Absperrgitter vor das Flugloch, 16 Zellen umgelarvt, 13 Zellen angenommen, 11 gedeckelt und gekäfigt, alle geschlüpft.

 

Bei der Entnahme der Königinnen entdeckte ich eine verklebte Königin. Also im nächsten Jahr weniger Futter  in den Schlüpfkäfig (Honig/Futterteiggemisch)

Jetzt wurde das Pflegevolk in Begattungsvölker aufgeteilt. Um verschiedene Methoden zu erproben, wurden 3 Segeberger Begattungskästen gefüllt, ein Segeberger Ablegerboden mit 3 Fluglöchern (je 3 Waben: Futter/Pollenwabe, Wasserwabe, Leerwabe), und 4 Beuten mit je 1Futter/Pollenwabe, Wasserwabe, Leerwabe  und je 7 Mittelwänden.

Bei den Begattungskästen beging ich den Fehler, sie am gleichen Tag direkt nach der Füllung/Aufstellung an einem Außenstand zu öffnen. Zwei Begattungsvölkchen zogen aus und waren verloren.

 Da ich das große Glück habe, an einer stillgelegten Kiesgrube zu wohnen, die von sachkundiger Hand begrünt wurde, ist es der ideale Platz für eine Jungvolkstation. Hier blühen Hasel, Weide, Erle, Birke, Robinie, Schlehen, Schwarzbeeren, Himbeeren usw.

In die selbstgebaute Klotzbeute werden 10 Rähmchen Deutsch-Normal-Maß, hochkant, eingesetzt.

Ich musste erkennen, dass sie zur Varroabehandlung der Bienen nicht geeignet ist. Auch die Einfütterung ist nur nur mit größerem Aufwand möglich

Auch jetzt im Herbst ist das Pollenangebot mehr als reichlich. Also die besten Voraussetzungen für einen guten Start in das Bienenjahr 2004. Die Varroabehandlung nahm ich mit dem Schwammtuch und 60% Ameisensäure 4 x im Abstand von 6 Tagen vor. Im Winter ist noch 1 Behandlung im brutfreien Zustand geplant.

Am 30.August 2003 besuchte ich den Kurs "Bienenkrankheiten" im Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech . Referent war Frank Klein, Obmann für Bienengesundheit.

Nach erfolgreicher Herbstbehandlung mit Ameisensäure wurden die Völker eingewintert. Der natürliche Varroa- Abfall betrug im Dezember 0,2 bis 0,6 Varroen pro Tag, 1 Volk war mit 1 Varroa pro Tag am höchsten. (Gezählt im Zeitraum von 5 Tagen)

Jetzt, Mitte August, werden die Ableger  auf 1-2 Zargen eingewintert.

Also wurde nur ein Volk mit Milchsäure behandelt. Ich sehe es als unnötig an, bei einem natürlichen Abfall unter 1Varroa/Tag eine Winterbehandlung durch zu führen. Ich glaube an die Erkenntnis von Dr. Otten, Mayen, dass nach erfolgter Herbstbehandlung zu den Varroen noch andere Faktoren (z.b. Stress, Störungen) dazu kommen müssen, damit ein Volk zusammenbricht. Jede Behandlung ist eine Stresssituation für den Bien.    weiter 2004