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Die Bienenwissenschaftler wunderten sich schon immer, dass die Biene sich im Laufe von Jahrtausenden nicht verändert hat, wie wir aus Bernsteineinschlüssen von Bienen wissen. Heute macht man
Propolis
dafür verantwortlich.
Propolis
ist der Stoff, der das Bienenvolk gegen Bakterien und Viren schützt. Er wird von den Bienen in winzigen Mengen von Knospen und Rinden verschiedener Baumarten ( z.b. Kiefern, Tannen, Fichten, Pappelarten, Erlen, Weiden, Birken etc.) eingetragen und zum Teil durch Beimischen von Eigensekretion der Bienen modifiziert. !0 - 30 Gramm kann der Imker pro Volk und Jahr ernten.
Propolis
wurde schon in der Antike erfolgreich angewendet. Aristoteles hielt
Propolis
für ein Heilmittel für Wunden, Hautkrankheiten und Eiterungen. Der Römer Plinus schreibt: "
Propolis
zieht Stacheln heraus und alles was in Fleisch eingedrungen ist, reduziert Schwellungen und erweicht Hautverhärtungen, mindert Nervenschmerzen, heilt oft unheilbare Geschwüre und Furunkel ab". Propolis war schon bei den alten Ägyptern und den Inkas bekannt, die Propolis zur Bekämpfung fiebriger Infektionen benutzten.
Propolis
hat also im Laufe von Jahrhunderten immer wieder Anwendung gefunden. Seit einigen Jahren versucht man, die Eigenschaften von Propolis wissenschaftlich zu ergründen und die Wirkungsweise zu erforschen.
Der französische Wissenschaftler Prof. Remy Chauvin stellte fest, dass es keine Bakterien- und Virenstämme gibt, die gegen
Propolis
resistent sind. Empirische (erfahrungsgemäße) Beobachtungen haben, ohne dass in der Vergangenheit ein objektiver Befund möglich gewesen wäre, ergeben:
- umfassende bakteriostatische und bakterizide Eigenschaften auf zahlreiche Bakterienstämme,
insbesondere:
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verschiedene Staphylokokken, Streptokokken und Salmonellen
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Kolibakterien
-
F
ungizide Eigenschaften gegenüber mehreren Krankheitserregenden Pilzen, die parasitäre Krankheiten (Mykosen) hervorrufen
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sehr starke anästhesierende Eigenschaften (stärkere Wirkung als die des Kokains und viel stärker als die des Novocains)
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entzündungshemmende Eigenschaften
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Narben-Bildungsfördernde Eigenschaften (stimuliert und fördert die Geweberegeneration)
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antirheumatische Eigenschaften, etc.
Indikationen des
Propolis
- Herzgefäße und Kreislauf
- Atemwege
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Angina, Pharyngitis, Rhinopharyngitis, Laryngitis, Rhinitis, Sinusitis, Otitis.
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Bronchial- und Lungenleiden im allgemeinen
- Verdauungsorgane
1.Stomatologie:
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Zahnfleischhygiene, übelrieschender Atem.
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Zahnfleisch- und Zungenentzündungen,
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Zahnschmerzen und Infektionen
2.Gastroenterologie:
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Gastritis
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Gastroduodenalgeschwüre
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diverse Kolitiden
- Harn- und Geschlechtsapparat
- Dermatologie
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Quetschungen, Schnittwunden, Verletzungen
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Frostbeulen
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Brandwunden (auch Sonnenstiche, die Verbrennungen ersten Grades darstellen)
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Abszesse, Furunkel, Eiterungen
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Hühneraugen, Schwielen, Hornhaut
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durch Gürtelrose verursachte Hauterscheinungen
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durch Strahlung verursachte Hautentzündung
- Verschiedene Bereiche
Viele dieser Indikationen beruhen fast ausschließlich auf empirischen Erfahrungen, deren genauer und wissenschaftlicher Nachweis noch weitere Untersuchungen und systematische klinische Resultate erfordert.
Als reines Naturprodukt hat
Propolis
keine unerwünschten Nebenwirkungen auf innere Organe. Darum kann er über einen längeren Zeitraum genommen werden. Die empfohlene Dosierung sollte allerdings nicht um ein vielfaches erhöht werden. Bei besonders empfindlichen Personen könnten allergische Reaktionen der Mundschleimhaut und der Haut auftreten. Solche Allergiker sollten Propolis absetzen.
Darreichungsformen:
Dosierung:
innerlich: je nach Erfordernis 3-5 mal täglich 5 -10 Tropfen auf etwas Zucker oder Wasser einnehmen.
äußerlich: 2-3 mal täglich dünn auf die betreffenden Stellen auftragen. Bei Stirnhöhlenentzündungen oder Vereiterungen Nasengänge mehrmals täglich mit Hilfe eines Wattestäbchens so weit wie möglich auspinseln.
Besonders angenehm und wirksam ist die Einnahme von 10-15 Tropfen
Propolis
in einem Gläschen Bärenfang oder Likör als Vorbeugungsmittel gegen Erkältungen vor dem Schlafengehen.
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