Mittwoch,4.Oktober 2006

 

Nr.230 Saarbrücker Zeitung

 

Der beste Honig kommt aus Großrosseln

Süßer Nektar der saarländischen Imker prämiert - 13 Mal gab's Gold, sieben Mal Silber

 

Der Honig von Kurt Blatter aus Großrosseln wurde am vergan­genen Samstag als bester der landesweit eingereichten Proben ausgezeichnet. Auszeichnungen gingen auch an Imker in Völklin­gen.

 

Völklingen/Großrosseln. Am vergangenen Samstag fand zum fünften Mal eine Honigprämierung des Landesverbandes der saarländischen Imker statt. Hö hepunkt und Abschluss der diesjährigen Honigprämierung war die Übergabe der Urkunden und Siegel der Landwirtschaftskam­mer des Saarlandes durch Dr. Ferdinand Ecker vom Umweltmi­nisterium und Herbert Hassel, Vorsitzender des Landesverbandes der saarländischen Imker.

Anlässlich des Erntedankfestes im Festzelt vor der ehemaligen Bergwerksdirektion in Saarbrü cken wurden 13 Mal die Goldene Kammermünze und sieben Mal die Silberne Kammermünze der Landwirtschaftskammer des Saarlandes überreicht.

Jürgen Biehl aus Völklingen wurde mit Gold, Guido Hilgers einmal mit Silber und zwei Mal mit Gold ausgezeichnet. Kurt Blatter aus Großrosseln wurde mit Gold ausgezeichnet, und sein Honig war der beste der landes­weit eingereichten Honige.

Honig gespendet

Da eine Prüfeinheit aus fünf Glä­ sern besteht und nur eines davon ins Labor geht, bleibt eine größere Anzahl von Honiggläsern übrig, die von den teilnehmenden Imkern meist für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt werden. Dieses Jahr ging die Ho nigspende von 59 Gläsern an die Sophienstiftung in Wallerfangen.

Eine kleine Delegation mit einer Erzieherin, einer Praktikantin und Kindern aus dem Kinderheim St. Nikolaus nahmen die besten Honige des Saarlandes bei der Abschlussveranstaltung in Saarbrücken entgegen.

In einem Gremium, das zusam­mengesetzt war aus einer Imkervertreterin, dem Landesvorsit­ zenden, der Honigobfrau und Dr. Helmut Horn, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Uni Hohenheim, wurden das optische Erschei­nungsbild, Geschmack, Geruch und Konsistenz der eingereich­ten Honige begutachtet. Anschließend wurde im Bienenin­stitut der Uni Hohenheim das In­nenleben der Honige untersucht.

Mit einem Punktesystem werden alle Kriterien bewertet und abschließend beurteilt. Die Ge ehrten erhalten dann ihre Urkun­den und Kammermünzen. red